November im Schulwald

Nein, der November ist nicht nur dunkel und grau!

Wir bereiten uns auf das St. Martinsfest vor, üben ein kleines Martinsspiel und einen Lichtertanz ein und treffen uns das erste Mal abends und mit unseren Familien im Schulwald. Wir singen, tanzen und spielen, machen einen Laternenumzug in die Dämmerung hinein, genießen einen farbenprächtigen Sonnenuntergang und lassen den Abend mit Kinderpunsch und Plätzchen im Waldzimmer ausklingen. Bei völliger Dunkelheit ist es gar nicht so einfach den uns eigentlich so gut bekannten Weg zurück zum Parkplatz zu finden. Was für ein besonderes Erlebnis!

Wir lernen das Nn, unsere Nadelbäume kennen und unterscheiden und finden hier noch viele Nn-Wörter: November, Nadeln, Tanne, Nest, Rinde, … und natürlich ADVENT! Dann basteln wir gemeinsam für unser Klassenzimmer einen Adventskranz und jeder hilft mit. Ja, so geht Advent!

Und dann gibt es mal wieder Arbeit für uns: Herr Ulrich und Herr Engelhardt haben eine Seilwinde mitgebracht und wir schauen zu, wie die langen, schweren Stämme aus dem Wald geholt werden. Der Borkenkäfer hatte viele Fichten befallen, die dann gefällt werden mussten. Wir erleben hier vor Ort die Auswirkungen der Klimaerwärmung und Trockenheit. Das macht uns betroffen und nachdenklich. Dann messen wir zusammen Meterstücke ab, schleppen sie gemeinsam und schichten sie zu einem großen Stapel auf: 1 Meter breit – 1 Meter lang – 1 Meter hoch: Das ist 1 Ster Holz! Puh, ganz schön anstrengend, die Arbeit im Wald. Gut, dass anschließend gleich Brotzeit ist! Und Zeit zum Spielen. Mit unseren „Leuchtemützen“ wissen die Lehrerinnen immer gleich, wo wir sind. Auch das war Thema im dunklen November: „Pass auf im Straßenverkehr! Hell sieht man schnell!“

In Deutsch war das Dd dran. Wir lernen die Begleiter der Nomen kennen: der-die-das. Wieder einmal suchen wir mit Piris Hilfe passende Walddinge und legen sie zum richtigen Wort. Mit Piri, dem Wiesel, macht Lesen immer Spaß!

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