Unterricht im Wald

Waldklassen

Seit September 2022 gibt es zwei Waldklassen an der Joseph-Maria-Lutzschule. Jede Woche lernen die Kinder nun einen Tag pro Woche im Schulwald. Frische Luft, Bewegung, Naturerfahrungen, Sozialtraining und Spaß gibt´s dabei neben Mathe, Lesen, Schreiben… einfach so dazu!

Jeden Monat berichten wir hier nun über unsere Aktivitäten im Wald. Viel Spaß beim Lesen!
Weitere stets aktuelle Informationen und Fotos gibt es im Schaukasten direkt am Eingang zum Schulwald. Dieser befindet sich beim Parkplatz des Trimm-Dich-Pfades am Ende der Königsberger Straße (Kindergarten Burzelbaam).

Aktivitäten im September Aktivitäten im Oktober Aktivitäten im November

Aktivitäten im Dezember Aktivitäten im Januar Aktivitäten im Februar

Aktivitäten im März Aktivitäten im April

Forschung im Wald und im Klassenzimmer – wir sagen Danke! 🌿

Im Herbst 2025 durften wir als Forschungsteam der Technischen Universität München zu Besuch an der Joseph-Maria-Lutz-Schule sein. Das Forschungsziel des Projekts: untersuchen, welche Effekte Unterricht im Freien auf Kinder und Lehrkräfte hat – zum Beispiel auf die Konzentration, das Wohlbefinden und die Gesundheit.

Dafür waren wir über einen Zeitraum von einigen Wochen mehrfach sowohl an Waldtagen als auch an regulären Klassenzimmertagen vor Ort, um einige Datenerhebungen durchzuführen. Ein besonderer Fokus lag auf der Erfassung der Konzentrationsfähigkeit: Einige Kinder der 2a und 2b haben freiwillig an unseren EEG-Messungen teilgenommen. Dabei trugen sie etwa 30 Minuten lang leichte, mobile Headsets, mit denen wir die Gehirnaktivität aufzeichnen konnten. Die Kinder nahmen dabei wie gewohnt am Unterricht teil. So können wir später untersuchen, ob sich die Aufmerksamkeit der Kinder im Draußenunterricht von der im Klassenzimmer unterscheidet.

Außerdem durften wir mit vielen Kindern der 3b und 4a kleine Interviews über die Verständlichkeit eines Fragebogens zum schulbezogenen Wohlbefinden führen. Dabei sind tolle Gespräche entstanden, die uns bei der Weiterentwicklung des Fragebogens helfen und einmal mehr aufgezeigt haben, wie offen und interessiert die Schülerinnen und Schüler an Forschungsthemen sind.

Als nächstes freuen wir uns nun darauf, die gesammelten Daten in den nächsten Wochen auszuwerten.

Ein riesiges Dankeschön geht an Cordula Riegler, Barbara Witty, Antonia Bergmann und Franziska Hiereth, die uns so herzlich empfangen und unterstützt haben – und natürlich an alle Forscherkinder, die mitgemacht haben! Wir haben uns sehr gefreut, dass sich so viele beteiligt haben, dass wir teilweise gar nicht alle gleichzeitig messen konnten – ein echtes Luxusproblem!