Kooperation-Eltern-Schule

Details

Kooperation-Eltern-Schule (KESCH)
Schulkonzept

 Schulkonzept "Kooperation-Eltern-Schule" [KESCH]

A   Leitgedanken zur Schulentwicklung

Die Joseph-Maria-Lutz-Schule sieht sich als Schule mit Tradition und Offenheit für neue Wege. Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit, Freude an der schulischen Arbeit, Bewältigung der Gegenwart und Vorbereitung auf die Zukunft sind unsere obersten Ziele.

Wir richten uns nach 4 Kernsätzen:

Glückliche und selbstbewusste Kinder lernen besser.


 

Unsere Schulkinder sollen sich bei uns wohl fühlen und ihren natürlichen Lerneifer optimal entfalten und umsetzen können. Unser Ziel ist es, Schwächen auszugleichen und Begabungen zu fördern. Unsere goldene Regel lautet: An unserer Schule achtet jeder auf das Recht der anderen ungestört zu arbeiten, zu lernen und zu spielen. Nach dem Prinzip „Lernen durch Lehren“ helfen „Mini-Lehrer“ Mitschülern bei der selbstständigen Erarbeitung von Unterrichtsinhalten.

Zufriedene Lehrkräfte arbeiten engagiert und bleiben gesund.

Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule sollen sich durch die Schulleitung getragen und unterstützt fühlen. Sie erhalten Freiräume, ihre individuellen Fähigkeiten und Neigungen einzubringen. Die Schulleitung sieht sich als Teil des Kollegiums und fördert die Zusammenarbeit der Lehrkräfte in einer Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens.

Wertgeschätzte Eltern sind aktive Mitgestalter von Schule.

Die Eltern sollen sich angenommen und verstanden fühlen. Schulleitung und Kollegium sind stets zeitnah ansprechbar und nehmen die Sorgen der Eltern ernst. Eltern arbeiten engagiert am Gelingen von Schule mit und identifizieren sich mit der Schule ihrer Kinder.

Offenheit für Partnerschaften erschließt Gestaltungsmöglichkeiten.

Unsere Schule sieht sich als Teil eines Netzwerks, das der Förderung der uns anvertrauten Kinder dient. Wir arbeiten gezielt mit externen Partnern zum besseren Gelingen von Unterricht, Erziehung und gesellschaftlichem Miteinander zusammen.

B.  Schulspezifische Gegebenheiten (Schulprofil)

Die Lutzschule ist seit dem Schuljahr 15/16 durchgehend vierzügig. Die Zusammensetzung der Schulkinder ist sehr heterogen und die Fluktuation hoch. Immer wieder kommen Asylantenkinder neu an die Schule und ziehen nach einer Übergangszeit in andere Orte. Wegen des hohen Anteils an Schulkindern mit Migrationshintergrund (in drei Jahrgangsstufen mehr als 50 %) hat die Lutzschule kleine Klassen mit durchschnittlich 20 Schülern.

Das historische Schulgebäude wurde kürzlich saniert, mit Schallschutzdecken und modernen elektrischen Leitungen ausgestattet. Zwei große und zwei kleine Lernwerkstätten mit insgesamt 60 Computern ermöglichen individuelles Lernen für alle Klassen.

Die Schule kann nicht von Schulbussen angefahren werden. Sie ist busfrei. Die Schulkinder kommen paar- oder gruppenweise zu Fuß oder werden mit dem Auto gebracht, was viel gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht erfordert.

Die beiden Schulgebäude liegen mitten in der Stadt, sind aber trotzdem durch großzügige Grünflächen umgeben. Diese wurden zu einem Wohlfühlschulhof mit Abenteuercharakter ausgebaut.

Das Kollegium besteht aus ca. 20 Lehrkräften mit der Ausbildung Lehramt an Grundschulen (inklusive Konrektorin und Rektorin), zwei Lehramtsanwärterinnen, 8 Fachlehrkräften und einer Förderlehrerin. Von der Altersstruktur her ist das Kollegium gut durchmischt. Für die Differenzierung und als Hilfe und Unterstützung für Probleme der Kinder steht eine Schulkindhelferin zur Verfügung.

Nachmittagsbetreuung

An den Unterricht schließt eine von der Caritas organisierte Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr und eine Hausaufgabenbetreuung bis 16.00 Uhr an. Etwa ein Drittel der Schulkinder nutzt dieses Betreuungsangebot, bei dem jeweils 8 Damen beschäftigt sind.

 

Profil der Schule und besondere pädagogische Ansätze

MODUS-Schule

Die individuelle Förderung hat einen besonderen Stellenwert. In den vier Lernwerkstätten helfen acht Mütter als Lernhelferinnen bei der Arbeit mit Lernprogrammen am Computer und den unterschiedlichen Materialien zum Lernen mit Kopf und Hand.

Die Schule hat für den Aufbau des Zahlbegriffs und die Zahlvorstellung eigene Materialien und Verfahren entwickelt, bei denen die Lernhelferinnen an die Voraussetzungen von jedem einzelnen Kind anknüpfen können. Die Förderlehrerin erstellt Förderhefte, welche die Lernfortschritte für jedes einzelne Kind kontinuierlich dokumentieren. In einem eigens entwickelten Sachaufgabenlehrgang werden im Rahmen von Differenzierungsstunden alle dritten Klassen in der selbstständigen Bearbeitung von Rechentexten geschult.

In den Jahrgangsstufen 1, 2 und 3 werden die Zwischenzeugnisse durch Lernentwicklungsgespräche ersetzt.

Flexible Grundschule

Seit dem Schuljahr 2012/2013 gibt es an der Joseph-Maria-Lutz-Schule zwei jahrgangsgemischte Eingangsklassen, die je zur Hälfte aus Erstklässlern und Zweitklässlern bestehen. Die Schule entwickelte ein eigenes Konzept zum individuellen Lernen in Bausteinen für jedes Kind, das sehr gute Erfolge zeigte. Durch das Vorbild der Zweitklässler und das gemeinsame Lernen verläuft die Eingewöhnung der Schulanfänger schneller als in den Parallelklassen und das Leistungsniveau ist höher. Die Kinder der Flex-Klassen zeichnen sich durch hohe Sozialkompetenz aus. Für Kinder, die beim Lernen feste Strukturen und eine ruhige Lernumgebung brauchen, eigenen sich die jahrgangsgemischten Klassen nicht. Diese nehmen während des Schuljahres neu nach Deutschland zugezogene Migrantenkinder auf. Durch die Eins-zu-Eins-Betreuung von einem Zweitklässler finden die Neuen schnell Anschluss und integrieren sich leichter.

Kooperative Eingangsstufe

Frau Jakob, die den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst an unserer Schule abdeckt, hat zusammen mit der Schulleitung ein passgenaues Konzept für die Förderung der Schulanfänger entwickelt. In der kooperativen Eingangsstufe werden alle Schulanfänger beobachtet und begleitet, damit Beeinträchtigungen rasch erkannt und behoben werden können. Für Kinder, bei denen Förderbedarf besteht, wird ein Förderkonzept erstellt. Dieses ist prozessorientiert und erlaubt rasches Reagieren auf Veränderungen, wie schnelle Lernerfolge bei geförderten Kindern oder neu auftretende Probleme bei nicht erfassten Kindern.

Lernförderung im Rahmen von Bildung und Teilhabe

Diese Lernförderung findet in zwei besonders dafür eingerichteten Förderräumen mit von der Schule bereitgestelltem Lernmaterial großenteils parallel zum Vormittagsunterricht statt. Die erfahrene Nachhilfelehrerin Andrea Schlager kann dadurch die besten Lernzeiten nutzen und in enger Abstimmung mit den Lehrkräften der betroffenen Kinder agieren.

Eigenes Vorkurs-Konzept

Die Vorkurse wenden sich an Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und an solche mit deutscher Muttersprache, die noch Förderbedarf im Hören oder Sprechen haben. Neben der Erweiterung des Wortschatzes und der Verbesserung des Hörverständnisses nimmt auch die Aussprache der deutschen Buchstaben einen breiten Raum ein. Da der Umgang mit Anlauttabellen und die Kenntnis der Schlüsselwörter ebenso vorbereitet werden wie der Umgang mit geeigneten Lernprogrammen am Computer, sind die ersten Schulwochen eine nahtlose Weiterführung der Vorkurs-Arbeit. Eltern aus bildungsfernen Schichten erlernen Pünktlichkeit, die Notwendigkeit sich bei Abwesenheit zu entschuldigen, Mitbringen von geeignetem Arbeitsmaterial und den Umgang mit Hausaufgaben. Ängstliche Mütter erleben die Lernfreude ihres Kindes und üben das schrittweise Loslassen. Ein eigenes entwickeltes Zwischen- und Schlusszeugnis dokumentiert die Fortschritte des Kindes für die Eltern und die Erzieherinnen im Kindergarten, für die regelmäßige Kontakte und gegenseitige Besuche selbstverständlich sind.

Praktisches Lernen

Der weitläufige Pausenhof der Schule ist in verschiedene Spielzonen eingeteilt, in denen die Kinder Ball spielen, aus Ästen Bauwerke errichten, auf Bäume klettern, Sand spielen und Verstecke in den Büschen einrichten dürfen. Jede Klasse beteiligt sich abwechselnd am Pausendienst, bei dem das Gelände von Abfall, der Rasen von Stöckchen, Steinen und Fallobst befreit und die Mülltrennung in geordnete Bahnen gelenkt werden. Günter Beltzig, als erfahrener Fachmann für Spielplatzgestaltung und Spezialist für TÜV und GUV-Normen berät die Schule ehrenamtlich, damit Gefahren rechtzeitig erkannt und abgestellt werden.

Beim Auf- und Abbau der Bühne und beim Bau neuer Spielgeräte üben Viertklässer ihre praktischen Kompetenzen.

Schulhund

Als Lernhelfer und Therapiehund bietet der Schulhund nicht nur für die Kinder der Klasse 1-2 b sondern für alle Schulkinder Gelegenheit, den richtigen Umgang mit Tieren zu üben.

C. Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung von KESCH

Qualitätsbereich Gemeinschaft

Ziele:

  • In der Schule herrscht eine einladende, freundliche und wertschätzende Atmosphäre
  • Die Schulgemeinschaft ist von gegenseitigem Respekt geprägt und schließt alle Beteiligten ein.
  • Die Schule wird von einem gemeinsamen Selbstverständnis getragen.

Bereits laufende Maßnahmen:      

M 1: Eine Willkommenskultur pflegen  

Schnuppertag der Schulanfänger

Einladung der künftigen Schulanfänger zum Sommerfest

Elterncafé zur Schuleinschreibung und zum 1. Schultag

Willkommenslied für Schulanfänger und deren Angehörige

M 2: Wertschätzung zeigen

Aushang der mit Namen der Kinder beschrifteten Klassenfotos und Extra-Fotos der zugezogenen Familien

im Rektorat

Kennenlernabend Klassenelternsprecher – Lehrerschaft – Mittagsbetreuung - Hausaufgabenbetreuung

Ehrung und Verabschiedung von Elternbeiratsvorsitzenden bei Schulfesten

M 3: Einander entgegenkommen

Flexible Sprechstundenmöglichkeiten

Zeitlich nach Jahrgangsstufen gestaffelte Elternsprechabende / -tage

M 4: Respektvoll handeln

Die unterschiedlichen Lebenssituationen und kulturellen Hintergründe der Gesprächspartner werden von allen geachtet und berücksichtigt.

Kleinkinder sind im Schulhaus gerne gesehen und erfahren Rücksicht

M 5: Kontakte pflegen

Elternstammtische für die einzelnen Klassen

interne Klassenveranstaltungen mit Eltern (z.B. Buchstabenfest, gesundes Frühstück, Adventsfeier)

Angebot zur raschen Kontaktaufnahme

per Telefon, Elternbeirat-Email

M 6: Zusammengehörigkeit stärken

gemeinsame Arbeit am Leitbild und der Verbesserung der Lutzschulordnung

Schul-T-Shirts für Kinder, Eltern und Lehrer

Eisfest, Schwimmfest, Sommerfest mit Spielmöglichkeiten für Jung und Alt

Faschingsfeier mit Mitmachliedern für Groß und Klein

Liederabend für die Schulfamilie

Gesundes Frühstück in den einzelnen Klassen

M 7: Für Aufenthaltsqualität sorgen

Sitzbänke im Wohlfühl-Schulhof vor dem neuen Schulhaus

Eltern, die ein Problem haben, bekommen Hilfe angeboten

(Aufmerksamkeit der Schulfamilie, wer Hilfe braucht)

Lesenacht im Klassenzimmer

Zelten am Schulgelände

Geplante Maßnahmen:

Informations- und Willkommenspaket zur Schuleinschreibung mit einem Leitfaden für die Eltern

Urkunden und Medaillen beim Ausscheiden von Klassenelternsprechern oder Elternbeiräten in Bronze für zwei Jahre, in Silber für drei Jahre und in Gold für fünf Jahre

Anmeldung langjähriger Elternbeiräte zum Ehrenamtsabend der Stadt Pfaffenhofen

Extra-Sprechzeiten in besonderen Situationen in der Homepage ankündigen

Schulhausinterne Fortbildung zum Umgang mit Sprachbarrieren

Formulierungen für „leichte Sprache“ erarbeiten

Eingangsbereich entsprechend ausgestalten

Qualitätsbereich Kommunikation

Ziele:

  • Schule und Eltern pflegen einen regelmäßigen, auch anlassunabhängigen Informationsaustausch, mit klaren, den Eltern bekannten, innerschulischen Zuständigkeiten für die Kommunikation.
  • Schule und Eltern nutzen vielfältige Kommunikationswege und –formen zur gegenseitigen Information.
  • Die Schule informiert sich über die außerschulische Lebenssituation der Kinder.

Bereits laufende Maßnahmen:             

M 1: Gelegenheiten für Gespräche anbieten

Gezielte Einladungen zu Sprechstunden, Elternabenden und informellen Anlässen mit Terminbestätigung

Einladungen zu Gesprächsterminen in verschiedenen Sprachen

Thematische Elternabende (Informationsabend über Schulreife, für die Eltern der Schulanfänger, zur Verkehrserziehung, zur Vorbereitung von Schullandheimaufenthalten)

Vorsitzende stellt die Arbeit vom EB vor

Offene Tür bei der Nachmittagsbetreuung beim Einschreibetag und am ersten Schultag

Informationsstand von Hort und Nachmittagsbetreuung am Einschreibetag

M 2: Ansprechpartner benennen

Beauftragte für Kooperation Eltern - Schule hält viele informelle Kontakte mit Eltern

M 3: Erreichbarkeit sicherstellen

Feste Sprechstunden der Schulleitung und Sonder-Sprechstunden nach Vereinbarung

Schulleitung telefonisch und per E-Mail zeitnah erreichbar

offene Türen im Schulhaus, wache Präsenz von Schulleitung, Lehrerschaft, Hausmeister und Schulkindhelferin

Klingel an der Eingangstür zum Rektorat und Gegensprechanlage für die Nachmittagsbetreuung

M 4: Das Umfeld einbeziehen

Kooperation mit den Kindergärten

Ausführliche Einzelberatung von ratsuchenden Schulanfängereltern

Aufnahme von Schulanfängern, bei denen die Schulreife nicht sicher ist, in die Vorkurse

M 5: Auf Bedürfnisse eingehen

Einsatz von Dolmetschern für Eltern mit Migrationshintergrund mit Honorar vom Förderverein

M 6: Gesprächskompetenz schulen

Einbeziehung von Junglehrern in Elternabende und Sprechstunden

M 7: Zielstrebig informieren

Regelmäßige Information über das Schulgeschehen durch thematische Elternbriefe

Geplante Maßnahmen:

Vorstellung der Arbeit in den ersten Klassen in den Klassenzimmern beim Informationsabend für die Eltern der Schulanfänger

Einladung von Eltern zum Tag der offenen Tür in der Lernwerkstatt und in den Flex-Klassen

Aktualisierung der Homepage

Kooperationsplan erstellen

Qualitätsbereich Kooperation

Ziele:

  • Die Eltern beteiligen sich auf vielfältige Art am schulischen Geschehen und bringen ihre Stärken ein.
  • Die Schulgemeinschaft ist mit Erziehungs- und Bildungspartnern in Gemeinde und Region vernetzt.

Bereits laufende Maßnahmen:             

M 1: Gemeinsam Ziele vereinbaren

Lernentwicklungsgespräche für die Klassen 1, 2 und 3 mit Zielvereinbarungen angepasst an die Kompetenzerwartungen im neuen Lehrplan

M 2: Konsens suchen

Lutzschulordnung mit Elternvertretern anpassen

M 3: Elternkooperation fördern

Unterstützung für Eltern mit Migrationshintergrund bei sprachlichen und sonstigen Problemen in Zusammenarbeit mit Vertretern der betreffenden Sprachgruppe

M 4: Impulse für zu Hause geben

Spiele vorstellen beim Sommerfest

Yum-Yum-Vorführung für die Eltern

Teilnahme des Chores an den MEMO-Adventskonzerten in der Stadtpfarrkirche

M 5: Sich im Umfeld vernetzen

Kontakte zu externen Partnern pflegen (Besuche in der Stadtbücherei, im Landratsamtes, bei der Stadtverwaltung, im Grünen Klassenzimmer, bei der Feuerwehr)

Teilnahme an Schulsportwettbewerben (Landkreismeisterschaften in Fußball, Yum-Yum, Leichtathletik)

Mini-Phänomenta mit Familientag

Öffentliche Auftritte der Schulinder zur Eröffnung vom Lutz-Museum, der Hallertauer Volksbank und zur Begrüßung und Verabschiedung von Schulräten

Zusammenarbeit mit Mekruphy

M 6: Elternexperten einbeziehen

Fachleute im Unterricht (Pilot, Architektin)

Unterrichtsgang zur Feuerwehr, zum Wasserwerk, zur Kläranlage, Stadtführung, Metzger, Bäcker

Bau von Tun-AG-Kästen

Oma-Projekte in Kunsterziehung

M 7: Mithilfe anbieten und annehmen

Schulfruchtprogramm (Obst holen und verteilen)

Organisation von Schulfesten als Elternmitmach-Veranstaltung (Auf- und Abbau, Catering, Tombola)

Dekoration des Schulhauses als großen erleuchteten Adventskalender in der ganzen Adventszeit, Aufbau der Hl. Familie am Hl. Abend vor der Schulhaustür

Begleitung bei Ausflügen, Theaterfahrten, Gottesdienstbesuchen, auswärtigen Sportwettkämpfen

Mütter als Lernhelfer in der Lernwerkstatt und gezielt für einzelne Schüler

Büchereibesuche mit Dolmetschern und den Eltern der Vorkurskinder

Baumpflanzaktion mit dem Elternbeirat

Eigenbau von Sitzbänken und Mobilen Gärtchen durch Fördervereins- und Elternbeiratsmitglieder

Unterstützung des Schulhund-Projektes

Mithilfe von Eltern bei der Mini-Phänomenta-Ausstellung mit Familientag

Geplante Maßnahmen:

Fragebogen zu den Lernentwicklungsgesprächen als Evaluationsinstrument

Bilden eines „KESCH – Teams“ aus Eltern und

Lehrern

Denkmalschutzprojekt mit der Architektin, die die Sanierung des Schulhauses durchgeführt hat

Schwimmkurse durch Fachlehrkraft aus der Elternschaft für Erstklasskinder

Besuch in Spenglerei, um für eine Lehre im Handwerk zu werben

Qualitätsbereich Mitsprache

Ziele:

  • Der Elternbeirat spiegelt nach Möglichkeit alle Schichten und Gruppen der Elternschaft wieder.
  • Eltern werden in den Schulentwicklungsprozess einbezogen.
  • Der Elternbeirat vertritt aktiv die Anliegen und Interessen aller Eltern.

Bereits laufende Maßnahmen:                                         

M 1: Zur Mitgestaltung ermutigen

Raum für den Elternbeirat an der Info-Tafel

Durch sachliche und zielstrebige Kommunikationsformen Väter zur Übernahme von Ämtern im Förderverein und Elternbeirat ermutigen  

Führung der Schulbücherei (Ausleihe, Bücher ordnen, Neukäufe nach den Erfahrungen der Eltern)

M 2: Auf Vielfalt achten

regelmäßige Teilnahme der stellvertretenden Klassenelternsprecher an den Elternbeiratssitzungen

Eltern mit Migrationshintergrund für den Elternbeirat anwerben

M 3: Netzwerke ausbauen

Kontakte zu externen Partnern pflegen (Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften, Sportvereine, Entscheidungsträger bei der Stadt, Stadtjugendpflege, Jugendamt, Fit for school, Betreuungseinrichtungen für Vorschulkinder)

Besuch in der Moschee mit den Religionsgruppen

Kontaktpflege mit den Vertretern der EDV-Abteilung

Besuch der Kindervorstellungen vom Theaterspielverein am Wochenende

Einladungen zu Schulveranstaltungen, positive Rückmeldungen, Dankschreiben der Kinder für Wohltäter, Nachbarn, Helfer,

Musikschule hält Musikunterricht an der Schule

Gymnasiasten halten Projektunterricht in den vierten Klassen

Besuche auf dem Spielgelände des Spielplatzgestalters Günter Beltzig in Deimhausen

M 4: Elternvertreter unterstützen

Der Elternbeirats hat im Keller einen eigenen Raum, den er selbstverantwortlich verwaltet

Der Elternbeirat hat einen Schlüssel für alle Klassenzimmer, um jeden Abend im Dezember die Fenster für den Adventkalender zuziehen zu können

Der Hausmeister kommt am Hl. Abend zum Aufbau der Krippendarstellung an der Eingangstür der Schule

Förderverein sorgt für Spendenquittungen bei der Finanzierung des Jahrbuchs und der Tombola

M 5: Austausch pflegen

regelmäßiger Austausch mit der Schulleitung bei Tür- und Angel-Gesprächen

M 6: Alle Kinder im Blick behalten

Lernhelferinnen unterstützen das individuelle Lernen

Schulkindhelferin betreut einzelne Kinder intensiv

M 7: Gremienarbeit wahrnehmen

KESCH – Team trifft sich zweimal im Jahr

                                  

Geplante Maßnahmen:

Aushänge des Elternbeirats an den neuen Schautafeln im Eingangsbereich

Lesemütter und Lernhelferinnen beurteilen die Qualität von Lehrmitteln und entscheiden bei der Neubestellung mit

Einrichten eines „Kummerkastens“

(Probekasten)

Weiterarbeit und Aktualisierung der Lutzschulordnung

D. Qualitätssicherung

Permanente selbstkritische Betrachtung der aktuellen Leistung der Schule

Jede Lehrerkonferenz und jede Elternbeiratssitzung beginnt mit dem Bericht der Schulleiterin, die über die seit der letzten Sitzung durchgeführten Maßnahmen und Veranstaltungen informiert und sie im Sinn einer „Manöverkritik“ zur Diskussion stellt, damit Bewährtes wiederholt und Mängel abgestellt werden können.

Interne Evaluation der KESCH-Maßnahmen

Eine erste interne Evaluation unserer Elternarbeit soll zu Beginn des Kalenderjahres 2016 durch entsprechende Fragebögen für Elternvertreter und Lehrkräfte erfolgen. Die Ergebnisse der Evaluation werden den Eltern anschließend transparent gemacht.

Regelmäßige Treffen des KESCH-Teams

Ein KESCH – Team, bestehend aus vier Mitgliedern des Elternbeirats und zwei Mitgliedern des Lehrerkollegiums trifft sich zur gegenseitigen Absprache und Planung.

Auf der Grundlage dieser Rückmeldungen wird das bestehende Konzept fortgeschrieben, ergänzt oder umgearbeitet.

E. Beteiligung der Schulgemeinschaft

Die Vorgehensweise zur Erstellung des schulspezifischen Konzepts zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft wird durch den KESCH-Beauftragten dem Lehrerkollegium und dem Elternbeirat vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung wurde und wird das Konzept mit den beteiligten Gruppen weiter bearbeitet. 

   
 
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