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TV-Korea an der Lutzschule

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Der Spielplatzdesigner Günter Beltzig ist international tätig. Er berät die Lutzschule schon seit 10 Jahren beim Ausbau des Wohlfühlschulhofes, Im Juli 2018 brachte er Mitarbeiter vom TV Korea mit zu uns an die Schule. Sie filmten das Spielverhalten unserer Schulkinder auf dem Pausenhof und waren von dem, was sie sahen, so begeistert, dass sie am 8. und 9. Oktober 2018 wiederkamen und den Pressemann des koreanischen Erziehungsministeriums mitbrachten. Die Gäste wollten herausfinden, warum deutsche Grundschulkinder gute Lernerfolge haben, obwohl ihr Lern- und „Arbeitstag“ wesentlich kürzer ist als der eines koreanischen Schulanfängers. Dazu begleiteten sie Emma aus Flex-Klasse von Gudrun-Schneider-Pungs durch den Unterrichtsvormittag sowie zu Hause beim Mittagsessen, bei der Hausaufgabe und beim anschießenden Spielen mit einer Freundin.

Zu Beginn der großen Pause bauten die Kameraleute ihre Geräte auf und legten sich auf die Lauer, um das möglichst viel von dem einzufangen, was sie auf dem Pausenhof erlebten.

Hier fliegen die Bälle in verschiedenen Ecken und „Pferdchen“ galoppieren über die Hügel.

Der Kamermann lief hinterher, bis ihm die Puste ausging.

Die Bobbycar-Fahrer haben Spaß und passen auf, dass sie andere Kinder oder die Kameraausrüstung nicht überfahren.

Der Kameramann vereinbart mit Emma, dass sie in seiner Nähe spielt. Er möchte sie ja als seine „Hauptdarstellerin“ immer wieder vor die Linse bekommen.

Diese Mädchengruppe wurde von den Kameraleuten im Gebüsch aufgespürt. Hier haben sie sich ein schönes „Wohnzimmer“ eingerichtet.

Gerne berichten die Mädchen, warum diese Art des Spielens soviel Spaß macht.

Man braucht dazu nur einen Platz für sich und die Erlaubnis, diesen auszugestalten. Gerne erzählen die Mädchen, warum das soviel Spaß macht.

Hier bestätigt sich wieder das Credo von Günter Beltzig: Die einfachsten Spielgeräte sind die besten. Mit einem Stock kann ein Kind ungeheuer viel machen: bauen, kehren oder Laub anhäufen.

Nach dem Ende der Pause erklärte Beltzig die Bedeutung der Hügel für den Pausenhof: Er gliedert die Fläche in Laufstrecken und in verschiedene Spielzonen.

Dann versammelte sich das Kamerateam im Rektorat. Emma und zwei ihrer Freunde zeigten, wie gern sie spielerisch lernen, beispielsweise beim Minus-Rechnen dem hungrigen Wau-Wau Leckerli geben. .

Hier werden die Notizen verglichen. Der Dolmetscher überlegt mit seinen Kollegen, was sie noch fragen wollen. .

Die Schulleiterin demonstrierte mit der Gießkanne, dass beim Lernen immer mehr und immer länger wenig bringt. Ein ausgeschlafenes und zufriedenes Kind ist aufnahmebereit für den Lernstoff und behält ihn schneller und leichter als ein überfordertes und gestresstes Kind.

Diese Botschaft bestätigte auch der neue Schulrat Erich Golda als Lehrer und Schulleiter, sowie aus seiner Erfahrung als Vater von drei Söhnen im Gespräch mit Günter Beltzig und im Interview für das koreanische Fernsehen.

 

   
 
© Lutzschule Pfaffenhofen