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Wie sehen Mitarbeiter vom Bayerischen Rundfunk unseren Pausenhof?

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Die Journalistin Susanne Pfaller wurde auf den Spielplatzdesigner Günter Beltzig aufmerksam, als sie für den BR einen Betrag über Sicherheit auf Spielplätzen plante. Sein Motto ist: „Gefährliche Spielplätze sind sichere Spielplätze. Kinder brauchen Freiräume, in denen sie sich austoben und ihre Kräfte ausprobieren können.“ Seit 10 Jahren berät und begleitet Günter Beltzig das Kollegium unserer Schule beim Ausbau der Spielangebote auf unserem Pausenhof. Dort gibt es neben den offiziellen Spielgeräten auch „Temporäre Spielmöglichkeiten“.

Damit der Schlittenhügel auch im Sommer genutzt wird, dürfen die Kinder mit Bobbicars herunterfahren.“

Beim anschließenden Interview berichteten die kleinen Abenteurer: „Die Abfahrt ist echt cool. Wir passen ja auch auf, dass wir keinen umfahren.“

Klettern auf Bäume macht richtig Spaß – und zwar nicht nur den Buben!

Gerne geben die Klettermädchen Auskunft, wie sie wieder runterkommen.

Auch beim Herumkraxeln auf der Bunten Burg wissen die Kinder, was sie sich zutrauen können.

Den Kameramann interessierte auch, wie das Herunterspringen klappt.

„Jetzt haben wir weniger Pausenunfälle als vorher“, betonte Schulleiterin Helene Haas im Interview. „Langeweile schürt Aggression. Bei uns dürfen die Kinder überall Fußball spielen, mit echtem Werkzeug arbeiten und aus Ästen Lager bauen. Wir haben mit ihnen einen Vertrag geschlossen: Vertrauen gegen Eigen-Verantwortung. Die Kinder sehen die Regeln ein und halten sich daran.“

Das bestätigen auch die Mädchen, die beim Hüttenbau von Leonie Thim interviewt wurden.

Das Beltzig-Karussell ohne Haltegriffe wurde vom TÜV genauso für sicher befunden wie die anderen Spielgeräte im Pausenhof. Ohne „unseren Günter“ würde es den Wohlfühlschulhof an der Lutzschule nicht geben.

 

   
 
© Lutzschule Pfaffenhofen